Mittwoch, 28. September 2011

Behalt deine Dollars: Kindle-Bücher ohne Kindle lesen

Cowboys und Indianer, Falschspieler und Exorzisten, Goldrausch, Eisenbahn, Showdown vorm Saloon: Klingt ja alles ganz spannend - aber die Al Wolfson-Chroniken gibt's nicht auf Papier. Und mindestens 139  99 € für den Amazon Kindle auf die Saloon-Theke blättern, das ist dir zu teuer. Kein Thema. Du brauchst nämlich keinen Kindle, um diese Bücher zu lesen.

Wenn du das hier lesen kannst, dann hast du schon fast alles, was du brauchst.

Zum Beispiel einen Mac oder einen PC, erst mal egal ob als Tower, als Notebook oder als Netbook.

Dafür hat Amazon eine Kindle-Lese-Software entwickelt, und die gibt' sogar gratis:

Kindle für PC - alle Kindle-E-Books auf einen Blick

In die Software trägst du deine Amazon-Zugangsdaten ein, und bekommst sofort alle gekauften Kindle-E-Books zu sehen. Ein Mausklick genügt, und der Lesespaß beginnt.

Seite für Seite: In der Einzelansicht kannst du deine Kindle-E-Books ganz gemütlich lesen
Noch ein Programm installieren? Willst du nicht? Geht auch in Ordnung. Einen Browser hast du ja sowieso. Dann vergnüg dich mit Amazons Cloud Reader. Der ist im Prinzip nichts anderes als eine Website - übrigens eine, die sich ganz hervorragend auf dem iPad oder einem anderen Tablet PC nutzen lässt. Du trägst wieder deine Amazon-Zugangsdaten ein, und schon kannst du dir deine Bücher vornehmen:

Klappt in fast jedem Browser: Amazons Cloud Reader

Obwohl er "Cloud Reader" heißt, kannst du die Bücher von da aus auch auf deinen PC oder dein Tablet herunter laden und dann auch ganz ohne Internetverbindung lesen.

Nutzt dir alles nichts? Du liest am liebsten im Zug, im Wartezimmer oder im Flieger, und ein Tablet ist nichts für dich?

Na, vielleicht hast du ja ein iPhone, oder ein Android-Smartphone. Auch für die Geräte gibt's Kindle-Apps. Die sehen zum Beispiel so aus:

Kindle-App für Android-Smartphones

Eine Internet-Verbindung brauchst du nur, um die Bücher auf dein Smartphone zu laden, beim Lesen kannst du gut darauf verzichten. Nicht ganz nutzlos ist eine Internetverbindung allerdings, wenn du mit dem Lesen zwischendurch aufhörst:

Die Kindle-App merkt sich die letzte Position - und synchronisiert sie
Steht eine Internetverbindung zur Verfügung, dann gibt die Kindle-App Informationen über die zuletzt gelesene Seite im zuletzt gelesenen Buch an einen Synchronisierungs-Server weiter. Und wenn du das selbe Buch dann zu Hause - zum Beispiel am PC - weiter lesen möchtest, musst du nicht lange suchen, weil die PC-Software schon weiß, wo du mit dem Lesen aufgehört hast.

Ach ja: Du musst dich nicht für eine Lösung entscheiden. Für ein bei Amazon gekauftes Kindle-E-Book bezahlst du nur einmal, und kannst es dann auf jedem deiner Geräte lesen - natürlich auch auf deinem Kindle, wenn du dir später doch einen anschaffst.

Die Software für iPhone, iPad, Android, Mac und Windows PC findest du hier.

Und wenn du Munition brauchst, kriegst du sie bei  diesem Autor. Zum Beispiel.

1 Kommentar:

  1. Wenn Amazon es nun auch noch schafft, die versprochenen Updates der einzelnen Kindle-Bücher automatisiert an seine Kunden zu liefern, dann ist die Sache perfekt.

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