Freitag, 30. September 2011

Sag die Wahrheit, Fremder! Wär' besser für uns beide...

Foto: Randy Pertiet
Weißt du, Freunde haben ist eine tolle Sache, und es ist nicht so, dass ich keine hätte. Aber wenn ich meine Freunde bitte, etwas über die Al Wolfson-Chroniken zu sagen, oder am besten gleich eine Rezension zu schreiben, dann können zwei Dinge passieren:

Zum ersten (und das ist wahrscheinlich): Sie sagen und schreiben "Großartig, tolle Bücher, spannend, gut geschrieben", und das stimmt auch alles.

Zum zweiten (das ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich): Sie sagen und schreiben "Großartig, tolle Bücher, spannend, gut geschrieben", obwohl die Bücher keinen Schuss Pulver wert sind.

Ich liebe meine Freunde, weil sie so etwas tun. So sind Freunde eben. Aber du, Fremder, du bist nicht so. Du kannst mir die Wahrheit sagen, ohne jede Angst um unser beider Freundschaft.

Ich weiß, es gibt eine Menge von euch, die eins von diesen Büchern gelesen haben, oder auch gleich ein paar. Und jetzt traut euch: Lasst Amazon (und mich) eure Meinung wissen, schreibt ein paar Zeilen darüber, was ihr beim Lesen gehasst habt. Oder geliebt natürlich.

Weißt du nämlich, was passiert, wenn du mir nicht die Wahrheit sagst? Dann wird der nächste Band nicht so gut, wie er werden könnte. Und das wäre schade für den nächsten Band. Und für dich. Also, komm, sag die Wahrheit, Fremder!

Mittwoch, 28. September 2011

Behalt deine Dollars: Kindle-Bücher ohne Kindle lesen

Cowboys und Indianer, Falschspieler und Exorzisten, Goldrausch, Eisenbahn, Showdown vorm Saloon: Klingt ja alles ganz spannend - aber die Al Wolfson-Chroniken gibt's nicht auf Papier. Und mindestens 139  99 € für den Amazon Kindle auf die Saloon-Theke blättern, das ist dir zu teuer. Kein Thema. Du brauchst nämlich keinen Kindle, um diese Bücher zu lesen.

Wenn du das hier lesen kannst, dann hast du schon fast alles, was du brauchst.

Zum Beispiel einen Mac oder einen PC, erst mal egal ob als Tower, als Notebook oder als Netbook.

Dafür hat Amazon eine Kindle-Lese-Software entwickelt, und die gibt' sogar gratis:

Kindle für PC - alle Kindle-E-Books auf einen Blick

In die Software trägst du deine Amazon-Zugangsdaten ein, und bekommst sofort alle gekauften Kindle-E-Books zu sehen. Ein Mausklick genügt, und der Lesespaß beginnt.

Seite für Seite: In der Einzelansicht kannst du deine Kindle-E-Books ganz gemütlich lesen
Noch ein Programm installieren? Willst du nicht? Geht auch in Ordnung. Einen Browser hast du ja sowieso. Dann vergnüg dich mit Amazons Cloud Reader. Der ist im Prinzip nichts anderes als eine Website - übrigens eine, die sich ganz hervorragend auf dem iPad oder einem anderen Tablet PC nutzen lässt. Du trägst wieder deine Amazon-Zugangsdaten ein, und schon kannst du dir deine Bücher vornehmen:

Klappt in fast jedem Browser: Amazons Cloud Reader

Obwohl er "Cloud Reader" heißt, kannst du die Bücher von da aus auch auf deinen PC oder dein Tablet herunter laden und dann auch ganz ohne Internetverbindung lesen.

Nutzt dir alles nichts? Du liest am liebsten im Zug, im Wartezimmer oder im Flieger, und ein Tablet ist nichts für dich?

Na, vielleicht hast du ja ein iPhone, oder ein Android-Smartphone. Auch für die Geräte gibt's Kindle-Apps. Die sehen zum Beispiel so aus:

Kindle-App für Android-Smartphones

Eine Internet-Verbindung brauchst du nur, um die Bücher auf dein Smartphone zu laden, beim Lesen kannst du gut darauf verzichten. Nicht ganz nutzlos ist eine Internetverbindung allerdings, wenn du mit dem Lesen zwischendurch aufhörst:

Die Kindle-App merkt sich die letzte Position - und synchronisiert sie
Steht eine Internetverbindung zur Verfügung, dann gibt die Kindle-App Informationen über die zuletzt gelesene Seite im zuletzt gelesenen Buch an einen Synchronisierungs-Server weiter. Und wenn du das selbe Buch dann zu Hause - zum Beispiel am PC - weiter lesen möchtest, musst du nicht lange suchen, weil die PC-Software schon weiß, wo du mit dem Lesen aufgehört hast.

Ach ja: Du musst dich nicht für eine Lösung entscheiden. Für ein bei Amazon gekauftes Kindle-E-Book bezahlst du nur einmal, und kannst es dann auf jedem deiner Geräte lesen - natürlich auch auf deinem Kindle, wenn du dir später doch einen anschaffst.

Die Software für iPhone, iPad, Android, Mac und Windows PC findest du hier.

Und wenn du Munition brauchst, kriegst du sie bei  diesem Autor. Zum Beispiel.

Montag, 26. September 2011

Brandneu im Kindle-Store: Ein Grab bleibt für den Sheriff - Leseprobe


Ich sah mir die Burschen erst genau an, und schlug dann die Mappe mit den Steckbriefen auf. Der Bursche rechts vom Padre mochte vielleicht gerade zwanzig Jahre alt sein. Er lächelte und blieb ganz ruhig sitzen. Der zu seiner Linken, dem Gesicht nach in den Vierzigern, wurde sichtbar nervöser. Schweißtropfen traten auf seine Stirn, während ich Steckbrief um Steckbrief umblätterte. Ich kannte natürlich meine Steckbriefe und wusste, dass ich die Gesichter der Männer darunter nicht wiederfinden würde. Aber sie wussten das nicht, und ich hielt die Mappe mit den Steckbriefen so, dass sie nicht hineinsehen konnten. Bei einem Steckbrief hielt ich inne und sah mir den nervösen Burschen noch einmal ganz genau an.

Dann sagte ich „Wen haben wir denn da?!“

Der Bursche sprang abrupt auf. Sein Stuhl kippte hinter ihm zu Boden. Seine Hand ging zu seinem Revolver, und ich sah, wie er in einer oft geübten Bewegung mit dem Daumen den Hahn spannte, während er den Revolver aus dem Holster riss. Er hatte die Waffe fast in Anschlag gebracht, als mein Schuss krachte.

Er war augenblicklich tot. Halb erwartete ich, dass der Padre oder sein anderer Begleiter versuchen würden, ihrem Kameraden zu Hilfe zu kommen, doch beide hoben die Hände über den Tisch und der Padre sprach „Ich bin untröstlich, Sheriff. Ich habe nicht den geringsten Argwohn gegen diesen Mann gehegt. Zu mir ist er stets redlich und aufrichtig gewesen. Ich hoffe, dieser Zwischenfall trübt nicht das Bild, das Sie von meiner Integrität als Mann Gottes haben.“

„Bei der Auswahl Ihrer Begleiter hatten Sie wohl nicht die Führung Gottes.“

„Selbst unter den zwölf Aposteln gab es einen Judas Iskariot“, entgegnete der Padre.

Aus Ein Grab bleibt für den Sheriff - Als Kindle-E-Book für 1,39 €*

*inklusive Mehrwertsteuer

Donnerstag, 22. September 2011

Ein Grab bleibt für den Sheriff

Foto: Randy Pertiet
Ein verschwundenes Freudenmädchen, ein fanatischer Exorzist, ein skrupelloser Massenmörder und ein Bestatter, der Gräber auf Vorrat schaufelt - das sind nur einige der Personen, die in Band 3 der Al Wolfson-Chroniken eine Rolle spielen werden. 

"Ein Grab bleibt für den Sheriff" ist spannende Unterhaltung, in der große Emotionen ebenso ihren Platz haben wie gewitzte Dialoge und leiser Horror. Getragen wird die Handlung wie stets von der mal lakonischen, mal nachdenklichen Erzählweise des zentralen Charakters Thomas Al Wolfson. 

Western-Fans bekommen die neue Munition für ihren Kindle spätestens Anfang Oktober. Eine Leseprobe erscheint dann wie immer auch hier. Wer nicht so lange warten möchte: Unter Die Bücher gibt's alle bis jetzt erschienenen Bände der Western-Reihe.


Mittwoch, 14. September 2011

Zwei Tagesritte von El Paso - zum Reinschnuppern


Dass ich in El Paso einen Mann über den Haufen geschossen habe, tut eigentlich nichts zur Sache. Aber erzählen muss ich es doch, denn wenn jemand erst später davon erfährt, könnte er sonst leicht auf den Gedanken kommen, es sei alles ganz anders gewesen, und ich sei bloß die zwei Tagesritte weit nach Diggers Tomb galoppiert, um zu türmen, und alles andere hätte dann der Teufel gefügt. Aber so war es nicht.

Also fange ich damit an: Ich habe in El Paso einen Mann über den Haufen geschossen, Hank Foster war sein Name. Ich habe ihn erschossen, und ich habe dafür bezahlt. Fünf Dollar, um genau zu sein.

Das war ein Batzen Geld, den einem der Sheriff abnahm, wenn er einen dabei ertappte, dass man einen Revolver im Dancing Flamingo trug. Und dass ich den Revolver im Dancing Flamingo getragen hatte, war ja spätestens klar, als es knallte und Hank Foster wie ein blutendes Schwein auf den Kartentisch fiel und noch ein bisschen Blut auf die Dollarbündel kotzte, bevor er aufhörte zu röcheln. Dann lag er still da, mit ausgebreiteten Armen, und jeder konnte die Asse sehen, die er noch in seinen Ärmeln stecken hatte. Ich sammelte die Geldbündel ein, gab dem Wirt, was ich ihm schuldete, dem Sheriff seine fünf Dollar, und noch ein kleines Bündel Geld, das ich nicht gezählt habe, damit sie Hank Foster in eine Kiste packen und unter die Erde bringen konnten. Wie gesagt, ich bin nicht getürmt, ich musste nicht türmen, denn ich war ja niemandem etwas schuldig geblieben.

Aus Zwei Tagesritte von El Paso - Als Kindle-E-Book für 0,99 €*

*inklusive Mehrwertsteuer

Montag, 12. September 2011

Kojoten am Rio Grande - zum Reinschnuppern


Die Männer erhoben sich grölend und lachend, zwei von ihnen packten Oscar bei den Armen und führten den zappelnden und schreienden Mann in Richtung auf das Ufer des Rio Grande zu. Oscar war hier, um mich zu jagen – aber er war vor allem einer von meinen Leuten. Jetzt war es also doch mein Krieg. Verfluchte Hurensöhne.

Ich überlegte kurz, ob ich einen Warnschuss abgeben sollte. Doch dann wären mir im Ernstfall nur noch fünf Kugeln geblieben, um es mit sechs Gegnern aufzunehmen. Ich griff nach meinem Colt und merkte dabei, dass meine Hände schweißnass waren. Es war eine Sache, Luke Branaghan eine Ladung Schrot in seine Männlichkeit zu verpassen, weil er es auf mein Mädchen abgesehen hatte, aber eine ganz andere, auf einen Mann zu schießen, um ihn zur Hölle zu schicken. Ich schloss kurz die Augen. Ich stellte mir einen der Kerle vor, wie er ein kleines Mädchen mit langen schwarzen Zöpfen an den Fluss zerrte, und, ein Messer zwischen seine Zähne geklemmt, ihren Kopf unter Wasser drückte, während sein Boss höhnisch deklamierte „Im Namen des Vaters, im Namen des Sohnes, im Namen des Heiligen Geistes...“ Ich öffnete die Augen wieder, zog, und zielte auf den Mann, der mir am nächsten war. Er hatte schon reichlich getrunken, und war gerade dabei, den anderen ans Flussufer zu folgen, als mein Schuss krachte. Ich sah, wie die Kugel ihm ein Stück seines Hinterkopfes wegriss und er zu Boden sackte wie eine Marionette, der man die Fäden abgeschnitten hatte. Kein schöner Anblick. Aber ein gutes Gefühl. „Amen“, sagte ich, während ich den Hahn des Revolvers spannte.  

Aus Kojoten am Rio Grande - Als Kindle-E-Book für 1,39 €*

*inklusive Mehrwertsteuer

Samstag, 10. September 2011

Die Feuer von Alamosa - zum Reinschnuppern

„Pete, Gordon, Will, kommt Ihr mit? Mein Tyler muss sich mal wieder austoben.“

„Da hast du Pech“, grinste Pete, „die Damen kommen erst, wenn der Schienentrupp hier ist.“

„Na, du scheinst ja schon dringend drauf zu warten“, entgegnete ich. „Mein Tyler ist nicht, was du denkst, Tyler ist bloß mein Pferd, und der muss sich wirklich dringend wieder bewegen.“

Pete und Will hatten keine eigenen Pferde hier, sie waren von der Eisenbahngesellschaft hierher kutschiert worden. Nur Gordon ritt sein eigenes Tier.

„Wenn es dir nichts ausmacht, mit einem Nigger auszureiten“, sagte Gordon.

„Hör mal, mein Vater ist gestorben, damit du und ich wie zwei Männer miteinander reden können. Tritt sein Andenken nicht mit Füßen.“

Das war übrigens die Wahrheit: Mein alter Herr war in der Schlacht am Gloriettapass gefallen. Dass er für die Südstaaten gekämpft hatte, musste ich Gordon ja nicht unbedingt auf die Nase binden.

„Schon gut, schon gut“, wehrte Gordon ab, und gemeinsam holten wir unsere Sattel aus den Schuppen. Ich hatte, von meiner Winchester abgesehen, noch fast alle meine Habseligkeiten in den Satteltaschen und an verschiedenen Schlaufen am Sattel hängen. Bratpfanne und Kaffeekanne brachte ich in meinen Spind, spürte aber nicht die geringste Begeisterung bei dem Gedanken, auch noch den Rest auszuräumen. Tyler war an das Gewicht ja ohnehin gewöhnt.

Grinsend sah ich Gordon zu, wie er seinen schneeweißen Rappen sattelte und aufsaß, verkniff mir aber jede Bemerkung.

„Ja, ja“, sagte Gordon, „nun mach schon deinen Spruch. Irgendwas mit 'schwarz auf weiß' liegt dir doch auf der Zunge.“

„Jep. Aber ich kann schweigen. Komm schon, bevor die Gäule Gicht bekommen.“

Wir galoppierten über eine langgezogene Ebene ein paar Meilen nach Westen. Insgeheim hoffte ich, einen Hinweis auf den möglichen Unterschlupf der Banditen zu finden. Vier Mann können sich leicht irgendwo verstecken, aber sie mussten ja auch ihre Pferde irgendwo unterstellen. Mein Plan war, das Versteck zu finden, zurück nach Alamosa zu reiten und mit zehn Mann und einer geladenen Winchester wieder zu kommen. Noch vor dem Frühstück wären die vier dann am Galgen, und mir wäre die Wahl zum Sheriff so gut wie sicher. Doch vorerst sah nichts danach aus, dass sich hier irgendwo Banditen aufhielten. 

Aus Die Feuer von Alamosa - Als Kindle-E-Book für 1,39 €*

*inklusive Mehrwertsteuer

Mittwoch, 7. September 2011

Wie viel Al Wolfson steckt in dir?


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Noch mal nachschauen, wie Tom Al "Lobo" Wolfson mit Banditen umgeht? Dann steck den Colt ein, zieh deinen Kindle, und lad durch:


Kojoten am Rio Grande - Als Kindle-E-Book für 1,39 €