Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wer den Bullen reizt...


Den Bullen zu reiten, das ist wie das Leben selbst:
Es ist ein Kampf, der deine ganze Kraft erfordert.
Und den du am Ende verlieren wirst.
Thomas Al Wolfson

Foto: Larry Lamsa (CC BY 2.0)
Gute Nachrichten für Freunde der gepflegten Western-Literatur: Zum Ende des Jahres wird ein weiterer Band der Al-Wolfson-Chroniken erscheinen.

Der Titel "Wer den Bullen reizt..." verdeutlicht: Thomas Al Wolfson stehen wieder ereignisreiche Tage (und Nächte) bevor. Und die verdankt er nicht allein seiner neuen Bekanntschaft Jenny Parker

Alte Freunde, neue Feinde und Gefahren, auf die in Alamosa niemand vorbereitet war, warten auf Al. Mehr demnächst an dieser Stelle!

Freitag, 21. Oktober 2011

Die Al Wolfson-Chroniken - Der Film




Lukas, Spielberg, Bruckheimer - sie alle sind zu spät gekommen, um den ersten Trailer zur E-Book-Reihe "Die Al Wolfson-Chroniken" zu produzieren. Doch kein Grund für Produzenten diesseits und jenseits von Hollywood, die Köpfe hängen zu lassen. Bislang sind die Filmrechte (wahlweise für einzelne Bände oder auch im Paket für die gesamte Reihe) noch zu haben. Gebote richten Sie bitte an die im Impressum genannte Anschrift ;-)

Freitag, 14. Oktober 2011

Die Bluträcherin - zum Reinschnuppern

Am 18. Oktober ist der vierte Band der Al Wolfson-Chroniken erschienen, "Die Bluträcherin". Für alle, die  vor dem Kauf einen Blick hinein werfen möchten, hier eine Leseprobe:

Ich spürte, dass ich vieles vor allem deshalb erzählte, um den Zeitpunkt hinauszuzögern, an dem wir uns verabschieden, und sie sich ins Ramblers' Paradise aufmachen würde, während auf mich die Pritsche im Hinterzimmer des Sheriff's Office wartete. 

Es ist nicht leicht, über eine Sache zu reden, während du über eine ganz andere nachdenkst. Ich wusste, der kürzeste Weg zum Herzen einer Frau führt über ein glaubhaftes Kompliment. Aber wie machst du einer Frau ein glaubhaftes Kompliment, während du mit ihr über die Lagerplätze der Yutas plauderst, oder über den Deputy Sheriff von Hooper. Irgendwann fand ich dann doch einen Weg – meinte ich zumindest:

„Sag mal, Jenny, eine Frage geht mir nicht aus dem Sinn. Warum übernimmt eine Frau wie du den Job einer Indianer-Agentin, noch dazu in dieser brenzligen Lage? Versteh mich nicht falsch, ich habe Hochachtung vor dem, was du tust, aber du bist da in eine Welt hinein spaziert, in der Kugeln und Pfeile fliegen, in der gemartert und skalpiert wird, und in der du früher oder später Blut an die Hände bekommst, ob du willst oder nicht. Ich kenne ein paar Flintenweiber, die würden sich dabei wohl fühlen. Aber du, du bist kein Flintenweib. Du hast Bildung, Charme, Witz, du siehst fantastisch aus, und ich bin sicher, dir stehen tausend Türen offen. Warum bist du diesen Weg gegangen?“

Ich dachte, ich hätte in meine Frage alles an Kompliment hinein gelegt, was eine Frau nur hören wollte. Doch Jennys Blick wanderte in eine unbestimmte Ferne und für einen Augenblick war ich sicher, eisigen Hass in ihren Augen zu sehen. Ich wusste, ich war nicht die Zielscheibe dieses Hasses, aber wen auch immer sie derart hasste, er täte gut daran, schon einmal seinen Frieden mit dem Schöpfer zu machen. 

„Entschuldige“, sagte ich, „ich wollte dir nicht zu nahe treten. Es geht mich nichts an, es war dumm von mir, diese Frage zu stellen.“

Doch da lächelte Jenny schon wieder, und ihr Lächeln war nicht weniger aufrichtig, als es der Hass zuvor gewesen war.

„Nein, Al. Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest, und ich danke dir für dieses bezaubernde Kompliment. Du bist ein außergewöhnlicher Mann, Al, und, versprochen, ich erzähle dir meine Geschichte. Aber nicht heute, okay? Es ist kein Abend für solche Geschichten.“

Während sie das sagte, legte sie ihre rechte Hand auf meine. „Wollen wir gehen? Bringst du mich noch zum Hotel?“, fragte sie dann.

Aus Die Bluträcherin - Als Kindle-E-Book für 1,39 €*

*inklusive Mehrwertsteuer

Dienstag, 11. Oktober 2011

Der Herr hat mir keinen Engel gesandt...

Foto: Michael Martelli (CC BY 2.0)
Nein, ganz bestimmt nicht. Ein Engel hat Flügel. Ein Engel feuert nicht mit einem Colt Peacemaker. Wenn ich mal einem Engel begegne, dann bekomme ich vielleicht genau so weiche Knie wie bei ihr, aber das war's dann auch mit den Gemeinsamkeiten.

Zum ersten Mal begegnet bin ich ihr in Bluntmans Waffenladen in Alamosa, als ich gerade dabei war, meine Taschen-Artillerie zu erneuern. Ladys lassen sich selten bei Bluntman sehen, aber Jennifer Parker ist ja auch keine Lady wie jede andere. Aus Fort Garland haben sie sie her geschickt. Es gibt da ein Problem mit den Yuta-Indianern. Ein ziemliches Problem, das sich zu einem neuen Indianerkrieg auswachsen könnte. Um dieses Problem soll sie sich kümmern. Und sie hat so einem Wisch dabei, der mich verpflichtet, ihr dabei zu helfen. Im Klartext: So lange sie sich um das Problem kümmert, ist sie mein Boss. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt. Immerhin: So einen hübschen Boss hatte ich noch nie.

Wenn du die ganze Geschichte lesen möchtest, dann fass dich noch ein paar Tage in Geduld. Ende Oktober gibt's den vierten Band der Al Wolfson-Chroniken.

So long, wir sehen uns,

dein

Al Thomas, Alamosa, Colorado

P. S.: Ja, ich weiß, ich heiße Thomas Al Wolfson, aber wenn du Die Feuer von Alamosa gelesen hast, weißt du, warum du das besser für dich behalten solltest.

Montag, 3. Oktober 2011

Ich erzähl' euch mal was...

Bind deinen Gaul an, setz dich ans Lagerfeuer und mach's dir bequem. Ich erzähl' gerade, wie das damals war, als wir die Mörder der armen Betty Wilderberg gejagt haben...



Foto: Bettina Stolze/Pixelio
Wenn der Player bei dir nicht funktioniert: Hier gibt's die MP3-Datei

Das komplette Die Feuer von Alamosa bietet einige Stunden spannende Lektüre und ist als Kindle-E-Book für 1,39 € zu bekommen.

Öfter mal was auf die Ohren? Unter anhoerung.blogspot.com findest du noch mehr...

Intro-Musik: Beloved, als Freeware zur Verfügung gestellt von Freitas-Hunt (deDios Music)