Mittwoch, 4. Januar 2012

Der Western lebt...

Als ich Anfang August 2011 die Shortstory Zwei Tagesritte von El Paso als E-Book für den Kindle veröffentlicht habe, sollte das ganze ein Experiment sein: Die Western-Geschichte hatte lange auf meiner Festplatte geschlummert, und da gab es diese coole neue Möglichkeit, Texte verlagsunabhängig zu publizieren und - noch besser - zu verkaufen. Und tatsächlich fanden sich sofort Leser, die "Zwei Tagesritte von El Paso" kauften. Nicht viele, aber immerhin auch nicht niemand.

Angespornt von den ersten kleinen Erfolgen, zog ich in Betracht, die ganze Geschichte des Thomas Al Wolfson, die in "Zwei Tagesritte von El Paso" zu Ende erzählt wird, von ihrem eigentlichen Ausgangspunkt aus aufzuschreiben - in der Länge typischer Heft-Romane, wie ich sie in meiner Kindheit stapelweise verschlungen hatte.

Viele, mit denen ich darüber sprach, schüttelten Anfangs den Kopf. Western? Liest keiner mehr. Mystery, Erotik, Politthriller, das geht heute. Aber ich wäre nicht ich, wenn mich gut gemeinte Ratschläge daran gehindert hätten, es zumindest zu versuchen: Kojoten am Rio Grande war der erste Band der "Al Wolfson-Chroniken", ihm sind bis heute Die Feuer von Alamosa, Ein Grab bleibt für den Sheriff, Die Bluträcherin und Wer den Bullen reizt... gefolgt.

Und, hatten meine Freunde recht? Nun ja, Kindle-Millionär bin ich bislang noch nicht. Aber wie sich die Leserschaft der Al Wolfson-Chroniken entwickelt hat, zeigt die folgende Grafik:


Noch anschaulicher: Ihr, liebe Leser, habt im Dezember 12 mal so viele Bücher gekauft wie noch im September, und ihr werdet von Monat zu Monat mehr. Ich kann mir keine stärkere Motivation vorstellen, die Reihe fortzusetzen. Und ja, ich schreibe natürlich schon längst am nächsten Band. Aber zwischendurch wollte ich einfach mal DANKE sagen!

Kommentare:

  1. Klingt super, Glückwunsch! Und weiter so!

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  2. Und jetzt mal eine blöde Frage: Das sind in absoluten Zahlen???

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  3. So blöd ist die Frage gar nicht.

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